Traumstrand auf Koh Phayam – Hängeschaukel unter Bäumen mit Blick aufs türkisblaue Meer

Thailand 2026

📅 Januar 2026🌙 19 Nächte🏝 6 Inseln
Start/Reiseziele/Thailand 2026

Die Route auf einen Blick

1 Bangkok
2 Koh Phayam
3 Khao Sok NP
4 Cheow Lan Lake
5 Koh Lanta
6 Koh Bulon Le
7 Koh Lipe
8 Bangkok (Rückflug)

Was uns erwartet hat

Reisezeitraum
1.–20. Januar 2026
Nächte
19 Nächte
Reiseart
Inselhopping mit Backpack
Highlights
Koh Phayam & Koh Bulon
✏️ Platzhalter: Wie war die Reise? Was hat euch an Thailand 2026 besonders begeistert? Waren die Inseln so unberührt wie erhofft?

Bangkok als Einstieg, dann mit dem Flugzeug nach Ranong und weiter mit der Fähre auf die noch ursprüngliche Insel Koh Phayam. Durch den Dschungel von Khao Sok, auf dem Stausee schlafen – und dann die Inselkette Koh Lanta, Koh Bulon Le bis Koh Lipe als Finale.

✏️ Platzhalter: Reisetipps für andere, die diese Route fahren möchten. Beste Reisezeit? Fähren-Infos? Transport zwischen den Inseln?

8 Stationen · 19 Nächte

Sonnenuntergang über dem Chao Phraya in Bangkok
Start
Bangkok
🏨 Boutique Poo-Yai Lee
2.–4. Jan · 2 Nächte
Weekend Market, Stadtbummel, Tempel
Zum Bericht
Sonnenuntergang am Strand von Koh Phayam
Stop 01
Koh Phayam
🏝 Nitiporn Resort
4.–7. Jan · 3 Nächte
Entspannen auf der ruhigsten Insel Südthailands
Zum Bericht
🌿
Stop 02
Khao Sok NP
🌿 Our Jungle House
7.–8. Jan · 1 Nacht
Dschungel, Urwald, Nachtgeräusche
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Stop 03
Cheow Lan Lake
⛵ Smiley Lake Tour
8.–9. Jan · 1 Nacht
Übernachtung auf dem Stausee zwischen Kalkfelsen
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🤿
Stop 04
Koh Lanta
🏝 Lanta Emerald Bungalow
9.–12. Jan · 3 Nächte
Entspannung, Mopedtour, Schnorcheln
Zum Bericht
🏖
Stop 05
Koh Bulon Le
🏝 Bulone Resort
12.–14. Jan · 2 Nächte
Eine der unberührtesten Inseln Thailands
Zum Bericht
🏖
Stop 06
Koh Lipe
🏝 Bayview Sunset
14.–18. Jan · 4 Nächte
Türkisblaues Wasser, Korallen, tägliche Sonnenuntergänge
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🏙
Finale
Bangkok
🏨 Dinsomon Hotel
18.–20. Jan · 2 Nächte
Abflug 12:40 Uhr, Ankunft Frankfurt 19:05
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Reise im Detail

Start

Bangkok

📅
Reisezeitraum2.–4. Januar 2026
✈️
FlugThai Airways · Direktflug BKK · 732 € / Person
🌙
Nächte2 Nächte
🏨
Hotel & PreisBoutique Poo-Yai Lee · 37 € / Nacht (DZ inkl. Frühstück)
🚗
TransportGetYourGuide Transfer ab BKK · Bolt / Grab
🎯
HighlightsChatuchak Weekend Market · Chao Phraya

Das Jahr begann eigentlich mit guten Vorsätzen. Eigentlich. Denn wie so oft hielten sie genau bis zum ersten Härtetest. Bereits am 31.12. sind wir zu unseren Freunden Sarah und Steffen gefahren, um gemeinsam ins neue Jahr und gleichzeitig in den Urlaub zu starten. Der Plan war eindeutig: ein ruhiger, gemütlicher Silvesterabend – mit nicht zu viel Alkohol, damit wir am nächsten Tag fit für die Reise sind.

Die Realität sah etwas anders aus. Bis Mitternacht lief alles nach Plan. Danach wollten wir nur noch „kurz" bei den Nachbarn zum Anstoßen vorbeischauen. Aus diesem „kurz" wurden dann mehrere Stunden, sodass wir erst gegen 4 Uhr morgens wieder zu Hause waren. So viel zum Thema gute Vorsätze.

Blick aus dem Flugzeugfenster irgendwo über dem Indischen Ozean
Irgendwo über dem Indischen Ozean

Zum Glück ging unser Flug erst am Abend. Ein Bekannter brachte uns zum Frankfurter Flughafen, sodass wir uns diesmal nicht um Parkplätze kümmern mussten. Dank unseres Priority Passes konnten wir vor dem Abflug noch die Lounge nutzen, etwas essen und bei einem kleinen Bier entspannt in den Urlaub starten. Um 20:55 Uhr hob unser Direktflug mit Thai Airways nach Bangkok ab – für 732 € pro Person ein sehr angenehmer Flug mit gutem Service.

Am 2. Januar landeten wir um 13:45 Uhr am Flughafen Bangkok (BKK). Für den Transfer hatten wir bereits vorab über GetYourGuide gebucht. Schon bei der Fahrt in die Stadt fiel auf, dass in Bangkok noch Ferien- und Feiertagsstimmung herrschte – die Straßen waren erstaunlich leer und bereits nach etwa 35 Minuten erreichten wir unser Hotel, das Boutique Poo-Yai Lee. Für zwei Nächte zahlten wir lediglich 74 € pro Doppelzimmer inklusive Frühstück. Die Zimmer waren sauber, die Dusche hatte ordentlich Wasserdruck und sogar ein kleiner Balkon gehörte dazu.

Eingang Boutique Poo-Yai Lee Hotel
Unser Hotel: Boutique Poo-Yai Lee
Die Gruppe bei der Ankunft am Suvarnabhumi Airport
Ankunft am Suvarnabhumi Airport
Nachtmarkt-Gasse am Ankunftsabend
Erste Local Märkte erkunden
Gruppe beim Abendessen
Urlaubsstart für uns, Urlaubsende für Andy und Christian.

Nach dem Check-in stärkten wir uns erst einmal im hoteleigenen Café, bevor wir uns frisch machten und noch einmal in die Stadt aufbrachen. Denn während unser Urlaub gerade begann, endete er für eine Kollegin und ihren Mann – die beiden waren extra noch einmal vom Flughafen zurück in die Stadt gefahren, damit wir uns vor ihrer Heimreise auf ein gemeinsames Abendessen treffen konnten.

Unsere Wahl fiel auf das Nanthong – ein Restaurant mit schönem Innenhof, viel Platz und einer wirklich entspannten Atmosphäre. Das Essen war lecker, der Biertower ebenfalls und auch die Cocktails konnten überzeugen. Danach ging es zurück ins Hotel. Nach der langen Anreise, dem Jahreswechsel und den wenigen Stunden Schlaf fühlte sich das Bett plötzlich wie purer Luxus an. Der Urlaub hatte begonnen.

Nanthong Restaurant Innenhof bei Nacht
Nanthong – unser Restaurant am ersten Abend
Gruppe am Tisch mit mehreren Singha Bierturm-Säulen
Biertower am ersten Abend – Prost auf den Urlaub!
Tag 2 · 3. Januar 2026 Chatuchak, Chao Phraya & The Camping Ground

Nach dem Frühstück machen wir uns direkt auf den Weg zum berühmten Chatuchak Weekend Market. Da wir möglichst vor den großen Menschenmassen und der Mittagshitze dort sein wollen, starten wir gleich am Morgen. Der Markt gilt als einer der größten Wochenendmärkte der Welt – auf einer riesigen Fläche verteilen sich rund 15.000 Stände: Kleidung, Kunsthandwerk, Pflanzen, Haustierbedarf, Möbel, Souvenirs und unzählige Street-Food-Stände. Touristen und Einheimische auf Schatzsuche.

Chatuchak Weekend Market Gate 25
Eingang Gate 25
Belebte Marktgasse mit Kleidung und Menschen
Kaum vorstellbar, was sich hier alles tummelt
Schmale Gasse mit Textilien und Schals
Gasse für Gasse – endlose Auswahl
🗺️
Insider-Tipps

Chatuchak Weekend Market

Öffnungszeiten Sa & So · ca. 9:00 – 18:00 Uhr (Händler öffnen gestaffelt)
Anreise 🚇 BTS Skytrain → Station Mo Chit  |  MRT → Station Chatuchak Park
Von beiden Stationen nur wenige Gehminuten bis zu den Eingängen. Taxi, Grab und Bolt sind ebenfalls eine gute Alternative.
Unser Tipp Früh kommen! Gegen 9 Uhr ist es noch angenehm kühl und deutlich entspannter als zur Mittagszeit. Leichte Kleidung, bequeme Schuhe und ausreichend Wasser einpacken – man legt schnell mehrere Kilometer zurück.
Orientierung & Treffpunkt Der markante Uhrturm im Zentrum des Geländes (erbaut 1987 zum 60. Geburtstag von König Bhumibol) ist der perfekte Treffpunkt, wenn man sich aus den Augen verliert – was schnell passiert.
Zahlung Viele Händler akzeptieren mittlerweile Kartenzahlung – etwas Bargeld ist aber weiterhin hilfreich.

Irgendwann reicht es uns aber, wir verabreden uns am Uhrturm und ziehen jeder auf eigene Entdeckungstour los. Zwischendurch gönnen wir uns einen frischen Fruchtsaft und eine entspannende Fußmassage. Und natürlich landet auch der ein oder andere Street-Food-Snack in der Hand.

Duck Noodle Foodstand auf dem Chatuchak Market
Duck Noodle – einer von unzähligen Food-Ständen
Knuspriger Garlic Bread vom Grillstand
Garlic Bread – knusprig und unwiderstehlich
Frische Kokosnüsse am Street-Food-Stand
Frische Kokosnuss für 50 Baht
Souvenir-Stände im Chatuchak Market
Von Taschen bis Kleidung – die Auswahl ist gigantisch
Menschen schlendern durch die Marktgassen
Man verliert sich schnell zwischen den Gassen

Irgendwann kehren wir zurück zum Hotel. Für den Abend hatten wir eigentlich einen entspannten Plan: Mit dem Chao Phraya Express Boat auf dem Fluss Richtung Altstadt fahren, den Sonnenuntergang genießen und dabei die Sehenswürdigkeiten Bangkoks vom Wasser aus bewundern. Die Orange Line verbindet viele wichtige Anlegestellen entlang des Flusses und ist eine günstige Möglichkeit, Bangkok aus einer völlig anderen Perspektive zu erleben.

Nur leider nicht an diesem Tag. Warum auch immer wurde der Betrieb bereits gegen 16 Uhr eingestellt – ob Feiertag, Sonderfahrplan oder organisatorische Gründe, wir haben es nicht herausgefunden. Unser Sunset-Plan fiel damit buchstäblich ins Wasser.

Sonnenuntergang am Chao Phraya mit Fährschiff und Bangkoks Skyline
Chao Phraya bei Sonnenuntergang – immerhin den Blick aufs Wasser haben wir bekommen

Also laufen wir einfach los und schauen, was der Abend stattdessen bereithält. Und manchmal sind genau diese ungeplanten Momente die besten. Durch Zufall stoßen wir auf den The Camping Ground – einen großen, offenen Treffpunkt unter schattigen Bäumen mit zahlreichen Food- und Getränkeständen sowie vielen Sitzgelegenheiten. Die Atmosphäre ist entspannt, die Auswahl riesig und perfekt, um sich quer durchs Angebot zu probieren.

Wir probieren uns durch Pad Thai, Steak und süße Crêpes, genießen die lockere Stimmung unter Lichterketten und lassen den Abend gemütlich ausklingen. Zurück zum Hotel geht es anschließend bequem mit Bolt.

The Camping Ground Leuchtschild bei Nacht
The Camping Ground – zufällig entdeckt, sofort verliebt
The Camping Ground bei Nacht – Lichterketten über Holztischen und Bäumen
The Camping Ground – diese Atmosphäre unter Lichterketten ist einfach magisch
Pad Thai mit Garnelen vom Camping Ground
Pad Thai – so muss das sein
Gegrilltes Steak vom Camping Ground Stand
Steak vom Grill
Crêpe-Stand am Camping Ground
Süße Crêpes zum Abschluss
Gruppe mit Bierturm am Camping Ground
Prost – auf den ersten richtigen Abend in Bangkok
Food-Stand am Camping Ground bei Nacht
Einer von vielen verlockenden Ständen
Stop 01

Koh Phayam

📅
Reisezeitraum4.–7. Januar 2026
🌙
Nächte3 Nächte
🏝
Hotel & PreisNitiporn Resort · Preis folgt
🍽️
RestaurantsNong Taew · Restaurant Ying
🚗
TransportInlandsflug DMK → Ranong · Speedboat · Moped / Elektrobike
🎯
HighlightsBuffalo Bay Beach · Mopedtour · Sonnenuntergang

Den 4. Januar starten wir früh: Unser am Vorabend gebuchter Bolt-Fahrer holt uns pünktlich ab, um 7:35 Uhr hebt unser Flieger vom Don Mueang (DMK) Richtung Ranong (UNN) ab. Mit Thai AirAsia und Aufgabegepäck zahlen wir 119 € pro Person.

💡
Mein Tipp

Inlandsflüge in Thailand

Ich zahle lieber etwas mehr, als mit Vietjet zu fliegen. Das sage ich aus Erfahrung: Drei Flüge, drei Verspätungen – einmal in Thailand, zweimal in Vietnam. Das Prinzip dahinter: Günstige Airlines bieten morgens mehrere Abflugzeiten an und streichen sie am Tag selbst auf wenige zusammen, um die Maschinen voll zu kriegen. Das kostet Stunden – und die möchte ich lieber anders verbringen.

Nach 1 Stunde 20 Minuten landen wir in Ranong, wo uns bereits ein Fahrer zum Pier erwartet. Die Speedboat-Tickets für 350 Baht pro Person holen wir direkt vor Ort und wir haben Glück: Das nächste Boot legt 45 Minuten später ab. Es wird kuschelig im Boot, aber bei knapp 45 Minuten Fahrtzeit ist das absolut kein Problem.

Ticketkauf für das Speedboot nach Koh Phayam am Pier in Ranong
Speedboat-Tickets am Pier in Ranong – 350 Baht p.P.
Speedboote am Mangroven-Pier in Ranong
Umsteigen aufs Speedboot in Ranong
Anlegestelle auf Koh Phayam mit Willkommensschild
Willkommen auf Koh Phayam

Vom Pier laufen wir direkt zu unserem Hotel, dem Nitiporn Resort. Die Lage ist toll: Strandfront, Frühstück mit Meerblick, freundliches Personal und ein kostenloser Shuttle zurück zum Pier am Abreisetag. Die Zimmer sind großzügig, im Industrial-Beton-Look, alles sauber und funktional.

Aber würden wir es wieder buchen? Ehrlich gesagt: wahrscheinlich nicht als erste Wahl. Unsere Zimmer lagen auf der anderen Seite der Straße, und nach ein paar Tagen auf der Insel wissen wir: Die schönere Lage ist zwischen Hippy Bar und Rock View. Weit ist auf Koh Phayam aber sowieso nichts und ein Roller ist schnell gemietet, die Tuk-Tuks fahren zu Festpreisen.

Nitiporn Resort Schild
Unser Hotel: Nitiporn Resort
Hotelzimmer im Nitiporn Resort im Industrial-Beton-Look
Unser Zimmer – Industrial-Beton-Look
Badezimmer im Nitiporn Resort mit Regendusche
Sauberes, funktionales Badezimmer
Einsamer Strand auf Koh Phayam mit Palmen und Hängematte
Buffalo Bay Beach – direkt vor der Tür

Nach dem Check-in schlendern wir die Piermeile entlang. Einige Restaurants haben noch geschlossen, im Nong Taew ergattern wir einen Tisch direkt am Wasser. Die Wartezeit war lang, die Drinks nicht wirklich kalt – aber das Essen war lecker, und mit dem Blick aufs Meer hat man alle Zeit der Welt.

Vor Ort treffen wir Jan, einen alten Kollegen, den ich seit Jahren nicht mehr gesehen habe. Durch Zufall hatten wir beide zur selben Zeit Koh Phayam auf dem Plan. Er ist schon seit eineinhalb Wochen hier, kennt die Insel schon sehr gut und hat für den nächsten Abend bereits einen Konzertvorschlag parat.

Gruppe mit Chang-Bier am Tisch im Nong Taew
Chang o'clock im Nong Taew – mit Jan
Som Tam mit Garnelen im Nong Taew
Som Tam Goong im Nong Taew
Seafood Fried Rice mit Mango im Nong Taew
Seafood Fried Rice mit Mango

Am frühen Nachmittag testen wir noch kurz unseren Pool (eiskalt) und das Meer, dann leihen wir uns im Ort zwei Roller und fahren zu Jan ins Hotel. Er hat im Heaven Resort and Art einen Bungalow direkt am Meer – das wäre nächstes Mal auch unsere Wahl – und wir verbringen dort unseren ersten Sonnenuntergang auf Koh Phayam.

Pool des Nitiporn Resort mit Meerblick
Eiskalt, aber mit Aussicht: unser Pool
Pinke Mopeds auf Koh Phayam
Fortbewegung auf der Insel: pinke Mopeds
Strandrestaurant bei Sonnenuntergang mit Meerblick im Heaven Resort and Art
Sundowner im Heaven Resort and Art
Spektakulärer Sonnenuntergang am Strand von Koh Phayam mit Silhouetten
Der erste Sonnenuntergang auf Koh Phayam

Direkt am Strand vor Jans Bungalow im Heaven Resort and Art genießen wir unseren ersten Sonnenuntergang auf Koh Phayam – ein Bilderbuch-Start in die Inselzeit. Auf dem Rückweg kehren wir noch im Restaurant Ying ein: Es gibt leckere Meeresfrüchte, Fisch und Fleisch – absolut empfehlenswert.

Spring Rolls im Restaurant Ying
Spring Rolls
Gegrillte Garnelen im Restaurant Ying
Garnelen
Schwarzpfeffer-Steak im Restaurant Ying
Schwarzpfeffer-Steak
Fish & Chips im Restaurant Ying
Fish & Chips – frischer Fisch, genau richtig

Der zweite Tag auf Koh Phayam startet mit einem leckeren Frühstück direkt am Meer. Danach trenne ich mich für eine Weile von der Gruppe und fahre mit dem Roller zum Yoga. Ich habe mir beim Dragonfly Kundalini eine Stunde gebucht – und allein der Ort ist die Fahrt wert. Die Auffahrt mit dem Roller ist ziemlich abenteuerlich (die Abfahrt später noch lustiger), aber der Ausblick ist der Wahnsinn, und genau davor findet die Yogastunde in einer offenen Yoga-Shala statt. Die Stunde ist klasse, am liebsten wäre ich noch länger geblieben.

Frühstück mit Obstteller und Meerblick auf Koh Phayam
Frühstück direkt am Meer
Yoga-Shala mit Dschungel- und Meerblick beim Dragonfly Kundalini
Yogastunde mit Wahnsinnsausblick
Terrasse mit Panoramablick am Dragonfly Kundalini Yoga
Traumhafte Aussicht direkt an der Yoga-Shala

Zurück im Hotel wird nur kurz frisch gemacht, dann treffen wir uns mit Jan zu einer Insel-Erkundungstour. Mit den Rollern halten wir ziemlich schnell zum ersten Mal an, weil wir im Island View Cafe einen Saft und die Aussicht genießen wollen. Was für eine Aussicht! Gegessen haben wir dort nichts, aber das Café ist wunderschön, das Personal freundlich und der Blick, wie gesagt, großartig. Anschließend drehen wir eine große Inselrunde, unser nächster Halt ist der Strand Ao Kwang Peeb. Dort baden wir eine Runde und sitzen am Strand – voller als gedacht, aber völlig in Ordnung und einen Ausflug wert, wie eigentlich alles auf dieser Insel.

Schild des Island View Cafe auf Koh Phayam
Zwischenstopp: Island View Cafe
Blick vom Island View Cafe über die grüne Hügellandschaft von Koh Phayam
Was für eine Aussicht!
Einsamer Strandabschnitt am Ao Kwang Peeb Beach auf Koh Phayam
Ao Kwang Peeb Beach

Mit ein, zwei Schlenkern – weil das Fahren einfach zu schön ist – geht es weiter zur berühmten Hippie Bar, wo unsere beiden anderen Reisegefährten bereits warten.

Die Hippie Bar ist keine normale Bar, sondern eher ein begehbares Kunstwerk: ein Piratenschiff aus Treibholz mit unzähligen verwinkelten Plateaus, Brücken, Treppen und liebevollen Details. Jede Ecke hat ihre Besonderheiten, man bräuchte deutlich mehr Zeit, um wirklich alles zu entdecken. Wir haben an diesem Nachmittag leider nur ein Stündchen für eine Getränkepause – die abendlichen Feiern und Konzerte erleben wir bei unserem Aufenthalt nicht mehr. Wir hätten wirklich mehr Zeit auf der Insel gebraucht. Auch die Lage ist traumhaft: direkt am nördlichen Ende vom Buffalo Beach – ein weiterer Grund, beim nächsten Mal auf der anderen Seite der Insel zu wohnen. Sogar mehrere Nashornvögel zeigen sich in den umliegenden Bäumen.

Die Hippie Bar auf Koh Phayam in Form eines Piratenschiffs aus Treibholz
Die legendäre Hippie Bar
Eingangsschild der Hippie Bar mit Treibholz-Konstruktion
„Don't go, check it out!“
Sandiger Weg durch die Hippie Bar zwischen Treibholzhütten
Verwinkelt zwischen Palmen und Treibholz
Kunstvolle Treibholz-Konstruktion in der Hippie Bar
Jede Ecke ein kleines Kunstwerk
Verwinkelte Plateaus und Brücken der Hippie Bar
Plateaus, Brücken, Treppen
Nashornvogel auf einem Treibholzbalken der Hippie Bar
Nashornvogel zu Besuch
Zwei Nashornvögel an ihrem Nest in einem Baum auf Koh Phayam
Gleich zwei auf einmal am Nest

Wir düsen zurück ins Hotel und machen uns fertig für den Abend. Mit dem TukTuk geht es zunächst in die Samosa Bar, um dort den traumhaften Sonnenuntergang zu erleben. Wir ergattern noch einen Tisch direkt am Strand und haben einen perfekten Blick auf das Lichtspiel und die Spiegelungen im Wasser. 1000 Fotos später kann man sich immer noch nicht sattsehen. Essen und Getränke in der Samosa Bar sind lecker, wenn auch nicht spektakulär – aber in Kombination mit diesem Blick einfach unschlagbar.

Vierergruppe im TukTuk auf dem Weg zur Samosa Bar
Auf zum Sonnenuntergang: ab ins TukTuk
Samosa Bar am Strand von Koh Phayam in der Abenddämmerung
Die Samosa Bar direkt am Strand
Tisch mit Blick auf den Sonnenuntergang in der Samosa Bar
Bester Platz für den Sonnenuntergang
Sonnenuntergang am Strand der Samosa Bar mit dekorativem Fisch im Baum
1000 Fotos – und man wird nicht satt

Als es dunkel wird und unser Essen verspeist ist, geht es gleich weiter: In der Freedom Bar ist ein Reggae-Konzert angekündigt, Jan hatte uns davon erzählt. Für 250 Baht holen wir uns eine Karte und starten in einen verrückten, großartigen Abend. Die Band spielt bis 1 Uhr, alle sind entspannt und gut drauf – wir trinken gemütlich einiges, singen und tanzen zwischendurch und essen später einen der besten Burger unseres Lebens. Rückblickend ist nicht ganz klar, ob der Burger wirklich so unglaublich lecker war oder ob einfach die Menge an Rum-Cola und die Uhrzeit ihren Teil dazu beigetragen haben.

Vollmond über der Bühne der Freedom Bar auf Koh Phayam
Vollmond über der Freedom Bar
Bunt beleuchtete Bühne der Freedom Bar beim Reggae-Konzert
Reggae-Konzert für 250 Baht
Getränkekarte der Freedom Bar mit Bier- und Cocktailpreisen
Chang und Rum-Cola satt
Reisegruppe beim Reggae-Konzert in der Freedom Bar
Gemeinsamer Abend – inklusive zwei Fotobombern im Hintergrund
Zu einem Peace-Zeichen gestapelte Bierdosen auf dem Tisch der Freedom Bar
Peace-Zeichen aus Bierdosen – passend zum Reggae

Müde, satt und zufrieden geht es schließlich mit dem TukTuk zurück ins Hotel.

P.S.: Abends sind die TukTuk-Raten doppelt so hoch wie tagsüber – handeln nützt nichts.

Burger-Stand vor der Freedom Bar bei Nacht
Einer der besten Burger unseres Lebens

Der vorangegangene Abend war recht lang, daher haben wir erstmal ausgeschlafen und dann wieder am Strand gefrühstückt. Wir sind nicht so richtig in die Gänge gekommen und haben schon mal die Rucksäcke soweit möglich gepackt und die Abrechnung der letzten Tage gemacht. Dafür nutzen wir die App Settle Up, die sich für die Übersichtlichkeit als extrem nützlich erwiesen hat. Gerade wenn man mit mehreren unterwegs ist und jeder mal zahlt, kommt so nichts durcheinander, wer was und wie viel übernommen hat.

Gegen frühen Nachmittag sind wir wieder unterwegs gewesen. Zunächst noch was gegessen im gleichen Restaurant wie am Ankunftstag. Der Hund vor Ort hat unsere aktuelle Stimmung ganz gut wiedergegeben :-)

Vierergruppe beim Sandwich-Mittagessen im Restaurant auf Koh Phayam
Später Lunch im vertrauten Restaurant
Erschöpfter Straßenhund liegt entspannt auf dem Boden
Der Hund kannte unsere Stimmung genau

Anschließend sind wir auf der Suche nach einer Massage. Zu viert gar nicht mal so leicht, mit dem Roller hatten wir aber immerhin die Möglichkeit, unsere Suche deutlich zu erweitern. Schlussendlich haben wir alle was gefunden, mussten uns aber auf zwei Massagestudios aufteilen.

Strandpromenade auf Koh Phayam mit geparkten Mopeds und Meerblick
Auf Rollersuche entlang der Piermeile

Zurück im Hotel war dann die Planung für abends angesagt. Wir wollten nochmal zu Jan rüber, und in der Rockbar gab es eine Veranstaltung – Summer Vibes klang vielversprechend. Die beiden anderen wollten nicht wieder auf die andere Seite und haben sich für Essen gehen vor Ort entschieden.

Vorher haben wir noch die Roller abgegeben, da es am nächsten Morgen zu hektisch geworden wäre. Und nach dem Barbesuch hätten wir eh nicht mehr fahren dürfen.

Pinker Honda Scoopy Roller bei Nacht vor einem Straßenladen
Der Roller geht abends zurück

Also ab ins TukTuk und rüber zur Rockbar. Es war sehr voll, daher haben wir entschieden, erstmal bei und mit Jan in seinem Hotel zu essen. War sehr lecker, und die Aussicht direkt am Strand natürlich wieder großartig.

Thailändisches Abendessen mit Som Tam, Samosas und Pad Thai auf dem Tisch
Abendessen mit Jan – Som Tam, Samosas und Pad Thai

Zurück in der Rockbar war es immer noch voll, aber mit einem Getränk konnten wir uns entspannter auf eine der Treppen setzen. Die Rockbar selbst ist schon einen Besuch wert. Jeder Statiker würde Herzrasen bekommen, und Bauvorschriften werden auch hier durch Kreativität ersetzt. Also wieder eine tolle, entspannte Location. Beim Laufen einfach ein bisschen Augen auf und ausbalancieren, dann kommt man über viele schmale Treppen überall hin.

Beleuchtete Treibholz-Konstruktion der Rockbar auf Koh Phayam bei Nacht
Die Rockbar bei Nacht – ein begehbares Balancierkunstwerk
Bartresen der Rockbar mit Gästen bei Nacht
Am Tresen der Rockbar
Schmale Treppen und Stege der Rockbar bei Nacht mit Gästen
Schmale Treppen, viel Balance nötig

Der TukTuk-Fahrer, der uns zurückbringen sollte, kam leider nicht. Daher sind wir die ganze Strecke zurückgelaufen und dadurch schön müde anschließend ins Bett gefallen. Am nächsten Tag geht die Reise weiter.

Bericht folgt Der letzte Tag auf Koh Phayam (7. Januar) kommt in Kürze.
Stop 02

Khao Sok NP

📅
Reisezeitraum7.–8. Januar 2026
🌙
Nächte1 Nacht
🌿
Unterkunft & PreisOur Jungle House · Preis folgt
🍽️
Restaurantsfolgt
🚗
Transportfolgt
🎯
HighlightsUrwald · Dschungel-Trek · Nachtgeräusche · Wildlife
Bericht folgt Fotos und Erlebnisse aus dem Khao Sok NP kommen in Kürze.
Stop 03

Cheow Lan Lake

📅
Reisezeitraum8.–9. Januar 2026
🌙
Nächte1 Nacht
Tour & PreisSmiley Lake Tour · Preis folgt
🍽️
Verpflegungfolgt
🚗
TransportTour ab Khao Sok · Longtailboot
🎯
HighlightsÜbernachtung auf dem Stausee · Kalkfelsen · Kajak
Bericht folgt Fotos und Erlebnisse vom Cheow Lan Lake kommen in Kürze.
Stop 04

Koh Lanta

📅
Reisezeitraum9.–12. Januar 2026
🌙
Nächte3 Nächte
🏝
Hotel & PreisLanta Emerald Bungalow · Preis folgt
🍽️
Restaurantsfolgt
🚗
Transportfolgt
🎯
HighlightsEntspannung · Mopedtour · Schnorcheln
Bericht folgt Fotos und Erlebnisse aus Koh Lanta kommen in Kürze.
Stop 05

Koh Bulon Le

📅
Reisezeitraum12.–14. Januar 2026
🌙
Nächte2 Nächte
🏝
Hotel & PreisBulone Resort · Preis folgt
🍽️
Restaurantsfolgt
🚗
TransportFähre ab Koh Lanta
🎯
HighlightsEine der unberührtesten Inseln Thailands · Traumstrände
Bericht folgt Fotos und Erlebnisse aus Koh Bulon Le kommen in Kürze.
Stop 06 · Highlight

Koh Lipe

📅
Reisezeitraum14.–18. Januar 2026
🌙
Nächte4 Nächte
🏝
Hotel & PreisBayview Sunset · Preis folgt
🍽️
Restaurantsfolgt
🚗
TransportSpeedboat ab Koh Bulon Le
🎯
HighlightsTürkisblaues Wasser · Korallen · Sonnenuntergänge
Bericht folgt Fotos und Erlebnisse aus Koh Lipe kommen in Kürze.
Finale · Rückflug

Zurück nach Bangkok

📅
Reisezeitraum18.–20. Januar 2026
🌙
Nächte2 Nächte
🏨
Hotel & PreisDinsomon Hotel · Preis folgt
🍽️
Restaurantsfolgt
🚗
TransportSpeedboat + Minivan nach Trang · Flug Trang → BKK
✈️
RückflugBangkok → Frankfurt · Abflug 12:40 Uhr · Ankunft 19:05 Uhr
🎯
Highlightsfolgt
Bericht folgt Die letzten Stunden in Thailand – kommt bald.
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